Konfuzius

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Konfuzius
Wenn man über die chinesische traditionelle Kultur redet, muss man unbedingt einen Namen erwähnen: Konfuzius. Konfuzius war ein bedeutender chinesischer Philosoph und Begründer des Konfuzianismus. Konfuzius (latinisierte Form von Kong fu Zi, d.h. Meister Kong, 551-479 v. u. Z.) war eingebildeter Abkömmling einer alten niederen Adelsfamilie im Staate Lu (heute Shandong), der zunächst das Ziel verfolgte, Ratgeber an einem Fürstenhof zu werden. Doch eine politische Karriere blieb ihm sein Leben lang versagt, so daß er später als Wanderlehrer durch die Gegend zog. Seine "Schule" übte zu seinen Lebzeiten keinerlei Einfluß aus, erst in der Han-Dynastie (206 v.u. Z.-220 u.Z,) wurden seine und seiner Schüler Lehren neu ausgelegt und zur Staatsdoktrin erhoben.

Die Lehre von Konfuzius wird Konfuzianismus genannt und umfasst sämtliche philosophischen und politischen Vorstellungen in China, die in der Tradition des Denkens von Konfuzius und seinen Schülern stehen. Konfuzianismus ist keine Religion sondern eine philosophische Ethik.  

In den 70 Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat ein amerikanischer Gelehrter eine Reihung der 100 einflussreichsten historischen Persönlichkeiten der menschlichen Geschichte aufgestellt und reihte dabei Konfuzius an fünfter Stelle. Jeder Chinese ist mehr oder weniger durch Konfuzius beeinflusst. In den vergangenen zwei Jahrtausenden wurde die Philosophie von Konfuzius in der ganzen Welt, insbesondere in den Ländern Asiens verbreitet und hat dort ihren Einfluss ausgeübt. Seine Bedeutung im Rahmen der Geschichte und der Gesellschaft Chinas drückt sich nicht nur im politischen und kulturellen Bereich aus, sondern ist auch in den Handlungen und der Denkweisen jedes Chinesen bemerkbar. Schon in jungen Jahren richtete Konfuzius sein Haus als Schule ein und lehrte Geschichte, Dichtkunst und Etikette.  Im Laufe der Jahrzehnte gingen rund 3 000 junge Männer durch seine Schule und verbreiteten den Ruhm Konfuzius. Einige seiner Schüler wurden später ebenfalls große Gelehrte und haben die Lehre Konfuzius weitergeführt, -entwickelt und -verbreitet.  

Obwohl Konfuzius ehrgeizig war und ein wichtiges Amt im Staat anstrebte, lehnte er doch alle Angebote ab, solange sich die Bedingungen nicht mit seinen moralischen Grundsätzen vereinbaren ließen. So dauerte es bis zu seinem 50. Lebensjahr, ehe er die Gelegenheit erhielt, als Beamter seines Heimatstaates die von ihm aufgestellten und gelehrten Grundsätze für eine gerechte Regierung in die Praxis umzusetzen. Der Überlieferung nach war er dabei außerordentlich erfolgreich.  

Sein bloßer Auftritt als Justizminister soll schon Verbrecher aus ihren Schlupfwinkeln getrieben und das Volk zur Rechtschaffenheit veranlasst haben. Aber der Fürst des Nachbarstaates, von Neid erfüllt über das Aufblühen des Staates Lu, schenkte dem Fürsten von Lu eine Truppe sanges- und tanzkundiger Mädchen und schöne Pferde, damit er sich Ausschweifungen hingebe und sich von den Grundsätzen des Konfuzianismus abwende. Der Fürst von Lu nahm dieses Geschenk an, woraufhin Konfuzius enttäuscht zurücktrat und sein Heimatland verließ. Nach 13-jähriger Wanderschaft kehrte er wieder in seine Heimat zurück, widmete sich in seinen letzten Lebensjahren der Sammlung und Herausgabe der überlieferten Schriften und verfasste eine Chronik seines Heimatstaates Lu.  

Redakteur: www.kaisertour.cn

 

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