Chinesische Küche

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Chinesische Küche
Die chinesische Küche zählt zu den vielseitigsten der Welt. Mit ihren ausgereiften Methoden und ausgefeilten Kochkünsten hat sie sich weltweit einen Namen

gemacht. Die Vielfalt der chinesischen Küche lässt sich in acht repräsentative Hauptküchen einteilen. Diese sind die Shandong-Küche, Sichuan-Küche, die

Guangdong-Küche, Fujian-Küche, Jiangsu-Küche, Zhejiang-Küche, Hunan-Küche und die Anhui-Küche. Die acht Hauptküchen haben sich im Laufe der langen

Geschichte herausgebildet und zeichnen sich durch einzigartige Kochgewohnheiten aus. Die Unterschiede in den Hauptküchen ergeben sich durch die

natürliche und geographische Lage der Ursprungsregion, die Klimabedingungen, die vorhandenen Zutaten in der Region sowie die Eßgewohnheiten der dort

lebenden Bevölkerung. In China werden die acht Hauptküchen mit personifizierten Metaphern beschrieben. Demnach vergleicht man die Jiangsu- und

Zhejiang-Küche mit zierlichen und hübschen Mädchen von den südlichen Gebieten des Yangtze-Unterlaufs, die Shandong- und Anhui-Küchen entsprechen den

schlichten und hart gesottenen Männern aus Chinas Norden, die Guangdong- und Fujian-Küche gleiche edlen Prinzen, während die Sichuan- und Hunan-

Küche mit talentierten und intelligenten Gelehrten in Verbindung gebracht werden.

Die Huai-yang-Küche
Die Huai-yang-Küche ist in Yangzhou, Huai'an und Zhenjiang—alles Städte in der Provinz Jiangsu— verbreitet. Yangzhou ist eine wichtige Stadt, die schon in

der Han- und Tang-Dynastie als "Heimat von Fisch und Reis" galt. Die beiden Orte Yangzhou und Huai'an bieten zu allen Jahreszeiten ein reiches Angebot an

Gemüse, Fleisch und Fisch. Die Kochkunst in Huai'an und Yangzhou hat eine lange Tradition. Nach dem Bau des Großen Kaiser-Kanals in der Sui-Zeit (58I—

618) konnten Schiffe aus alten Landesteilen über ihn und den Yangtse Yangzhou erreichen. Die Wirtschaft blühte und mit ihr die Kochkunst. Schon damals

bekannte Gerichte wie geschmorter Schweinskopf, Silberkarpfenkopf, Fleischklöße, gedampfte Karauschen wahlweise auch in Lotosblälter gewickelt— und

gebratene Muscheln werden bis heute von Feinschmeckern gerühmt. Eine weitere Spezialität sind die Teigwaren. Der typische Geschmack der Huai-Yang-K

üche ist salzig und gleichzeitig ein bißchen süß.

Die Shandong-Küche
Die Shandong-Küche selzt sich im wesentlichen aus den Jinan- und Jiaodong-Gerichten sowie aus der sogenanten Küche des Konfuzius zusainmen,

Shandong ist eine fruchthare Küstenprovinz nördlich des Yangze. Die Shandong-Küche ist im ganzen ausgedehnten Einzugsgebiet des Gelben Flusses

verbreitet und gilt als repräsentativ für den nordchinesischen Kochstil.
Typisch für die Shandong-Küche sind die große Auswahl an Zutaten, die vielen verschiedenen Zubereitungsarten und der fein abgestimmte Geschmack.

Besonders bekannt ist sie für ihre Suppen, aber auch für ihre frischen Meeresprodukte.
Die sogenannte Konfuzius-Küche hat im Laufe der Zeit einen eigenen Stil entwickelt. Ihr Hauptmerkmal ist Üppigkeit und prachtvolle Präsentation. So weiß

man von einem Bankett Begrüßung des Kaisers Qianlong und seiner Beamten, bei dem l96 Gerichte aufgetragen und 404 Geschirrteile benutzt wurden. Die

Gerichte tragen meistens einen Namen, der einen historischen Bezug hat. Das verwendete Geschirr ist schlicht aber schön. Mit ihrer Art der Zubereitung hat

die Konfuzius-Küche vor allem die Shandong-Küche letztlich aber die ganze chinesische Küche stark beeinflußt.

Die Sichuan-Küche
Die Sichuan-Küche ist für scharfes Essen in ganzen Land bekannt. Sie setzt sich im wesentlichen aus Gerichten zusammen, wie sie in den beiden Städten

Chengdu und Chongqing gegessen werden. Im Laufe der Zeit hat sich die Zahl sehr unterschiedlicher Gerichte außerordentlich vermehrt. Der Volksmund

sagt: Hundert Gerichte aus Sichuan, hundert verschiedene "Geschmäcker". Sichuan gilt als die Speisekammer Chinas, d.h. es gibt Geflügel, Fisch und

Garnelen sowie verschiedene Gemüse- und Obstsorten in Hülle und Fülle. Solcher Überfluß inspiriert zum Kreieren. Allein in Chengdu kann man rund tausend

verschiedene Speisen, darunter, unterschiedliche Teigwaren und winzige Snacks, probieren. Der Mapo-Bohnenkäse ist beispielsweise in ganz China heiß

begehrt. Er wurde, so will es die Überlieferung, vor mehr als 100 Jahren von einer Frau namens Mapo, die in Chengdu eine kleine Gaststätte betrieb,

erfunden: schneeweißer Bohnenkäse, garniert mit gehacktem Rindfleisch, grünen Knoblauchsprossen und Bergpfeffer. Obenauf schwimmt eine Schicht aus

mit Chili gewürztem Pflanzenöl.
Die Gerichte und Speisen der Sichuan-Küche sind scharf , heiß und immer sehr aromatisch.

Die Guangdong-Küche
Ein Spichwort laut: Man ißt alles was fliegt, außerhalb des Flugzeuges, Man ißt alles was schwimmt, außerhalb des U-Boots, Man ißt alles was gricht,

außerhalb der Tisch und Stühle. So ist sie dafür bekannt. Die Guangdong-Küche besteht hauptsächlich aus den Guangzhou, Chaozhou und Dongjiang-

Gerichten und ist in erster Linie für die unendliche Menge ihrer Zutaten bekannt. Außer Hausgeflügel, Fisch und Garnelen ißt man in Guangdong vor allem gern

Schlangenfleisch—schon für die Westliche Han-Dynastie (206 v.Chr.—24 n.Chr.) belegt. Aber auch Ratten, Katzen und Hunde stehen auf dem Speisezettel.

Die Küche von Guangdong zeichnet sich durch große Raffinesse und einen unverwechselbaren Geschmack aus. Unter dem Namen "kantonesische Küche"

ist sie zu Recht weltberühmt.

Redakteur: www.kaisertour.cn

 

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