Das tibetische Neujahrsfest (zangli xin nian) B

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Das tibetische Neujahrsfest (zangli xin nian) B
Vor dem letzten Abend des alten Jahres räumt jede Familie gründlich ihre Wohnung auf, wäscht Wäsche, schlägt Neujahrsbilder an. Am Abend des 29. Dezembers nehmen alle Familienangehörigen eine ,,glückliche Mahlzeit" ein, die exakt dem festlichen Essen gleicht, das die Han am 30. Dezember nach dem chinesischen Kalender haben. Diese Mahlzeit symbolisiert, den Abschied vom vergangenen Jahr und die Begrüßung des neuen Jahres, sowie den Wunsch, Unglück und Schwierigkeiten zu vertreiben. Die Mehlspeisen, welche die ganze Familiegenießt, heißen "Guthuk" auf Tibetisch.. ,,Gu" bedeutet neun (der 29.), "thuk" ist Mehlbrei (Thukba). Thukba enthält Steine, Paprika, Wolle,Holzkohle, die von einem Teig umhüllt sind, sowie Sonne und Mond aus dem Teig gemacht. Man soll ausspucken, was man gegessen hat, um dadurch die fröhliche Stimmung bei der Mahlzeit zu fördern. Wenn man einen Stein im Mund hat, wird man im kommenden Jahr hartherzig sein, heißt es. Ist es Paprika, hat man ein loses Mundwerk und heftige Wortgefechte stehen bevor. Wolle: man ist mild. Holzkohle: man leidet unter Herzlosigheit. Sonne und Mond: große Ehren stehen ins Haus. Am Morgen des ersten Tages des neuen Jahres soll die Hausfrau einer Familie Wasser aus einem Brunnen oder aus einer Quelle abholen, dann wäscht sich die ganze Familie das Gesicht mit diesem Wasser und Haustiere trinken es. Nachdem alle Familienangehörigen neue Kleidung angelegt haben, sitzen sie am Tisch nach der Geschlechterfolge ihrer Sippe. Der Senior der Familie greift einbißchen Zamba aus dem Getreidebehälter und streut ihn als Opfergabe herum. Dann segnet er allen Familienangehörigen:
"Tashi Dele Ponsom tsok" (Glück und Wohlstand). Jedes Familienmitglied nimmt einige Körner und wirft sie ebenfalls in die Luft, greift dann ein paar Körner und ißt sie. Dabei erwidern die Junioren dem Senior: ,,Tashi Dele". Nach dieser Zeremonie sitzt die ganze Familie um den Tisch und genießt "Thashi", Hafenflocken mit Hackfleisch, und schenkt sich gegenseitig Gerstenschnaps ein.

Der Sitte gemäß darf man am ersten Tag des neuen Jahres nicht ausgehen. Vom zweiten bis zum fünften oder sechsten Tag besucht man seine Verwandten oder Bekannten oder lädt sie zum Essen ein.

Während des Neujahrsfestes werden in Städten und auf dem Lande tibetische Opern, Gorshie- und Trommeltänze aufgeführt. Hirten in Weidegebieten tanzen und singen die ganze Nacht hindurch um ein offenes Lagerfeuer. Sie veranstalten Pferdrennen, Bogenschießen, Yak-Rennen, für Guduo, Tauziehen und Ringkämpfe.

Redakteur: www.kaisertour.cn

 

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